EWIK-Portal: Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung

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Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung

BildanfangViele Hände tragen symbolisch die Erdkugel. Titelseite "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung". Titelseite "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung". Gestaltung: Dieter AppeltBildende

Im Juni 2007 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) den Orientierungsrahmen "Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Er ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

In dem von 2004 bis 2007 währenden Projekt kooperierten der Schulbereich mit den staatlichen Fachpartnern des Entwicklungsbereichs sowie mit Fachleuten aus Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik, Fachwissenschaften und Nichregierungsorganisationen. Neben allen wichtigen Zielen, die der Orientierungsrahmen verfolgt, hat er auch den Boden bereitet für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit des Bildungs- und Entwicklungsbereichs.

Der Orientierungsrahmen greift die bisherigen Erfahrungen der entwicklungspolitischen Bildung und des Globalen Lernens auf, integriert sie in eine Bildung für nachhaltige Entwicklung und stellt den Anschluss an wichtige Reformen der schulischen Bildung her. Er ist Orientierung bei der Entwicklung von Schulprofilen, der Gestaltung von Ganztagsprogrammen, der Qualitätssicherung und der Kooperation mit außerschulischen Partnern. In der Fachöffentlichkeit hat der Orientierungsrahmen inzwischen weite Aufmerksamkeit gefunden. So ist die Arbeit mit dem Orientierungsrahmen Bestandteil des Maßnahmenkatalogs der UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Im Folgeprozess gilt es nun, den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule, Unterstützungssystemen und Lehrerbildung auf der Grundlage des Orientierungsrahmens weiter zu verankern.


Umsetzung des Orientierungsrahmens

Zur Zeit arbeiten die Bundesländer in unterschiedlicher Weise an der Umsetzung des Orientierungsrahmens. Der Zugang reicht dabei von Umsetzungsprojekten in Schulen über die Erstellung von Unterrichtsmodellen, die Lehrerbildung aller Phasen und die Lehrplangestaltung bis hin zu wissenschaftlicher Forschung zum kompetenzorientierten Unterricht im Lernbereich Globale Entwicklung. Eine Reihe dieser Aktivitäten werden auch vom BMZ unterstützt.


Erweiterung des Orientierungsrahmens

Bislang wurden in den Orientierungsrahmen zunächst exemplarisch sieben Fächer bzw. Fachbereiche von der Grundschule über die Sekundarstufe I bis zur beruflichen Bildung aufgenommen. Ziel der geplanten Erweiterung ist es, weitere Fachbereiche und Fächer in den Orientierungsrahmen aufzunehmen, ihn auf die Sekundarstufe II auszudehnen und breiter in die Berufliche Bildung zu integrieren.


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