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Sachsen kauft fair

BildanfangLogo der Kampagne "Sachsen kauft fair". Quelle: sachsen-kauft-fair.deBildende

Sächsische Kommunen - darunter Chemnitz und Leipzig - haben sich zusammengeschlossen und die Kampagne "Sachsen kauft fair" gestartet. Die Kampagne will sich gegen den Kauf von Produkten aus Kinderarbeit stark machen. Noch immer würden zu viele Produkte unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt, z.B. Steinbrucharbeiten indischer Kinder oder gesundheitsschädigende Produktionen in der Computerbranche und der Agrarwirtschaft.

Mit der Kampagne wollen die sächsischen Kommunen Wege aufzeigen, wie sie und andere Organisationen dem unfairen und unökologischen Wirtschaften vieler Unternehmen die rote Karte zeigen können. Helfen soll dabei die Festlegung sozialer und ökologischer Kriterien für bestimmte Produkte. Die größeren Städte Chemnitz und Leipzig haben bereits beschlossen, auf die Abnahme von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten. Die Landesregierung will in Kürze nachziehen.

Organisiert wird das Ganze von den Bündnispartnern Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V., Evangelische Akademie Meißen, Grüne Liga und DGB Sachsen. Das große Ziel der Kampagne ist die Thematisierung und Umsetzung einer fairen, sozialen und ökologisch nachhaltigen Beschaffung von Produkten aus aller Welt.


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